Talk über sein Leben & sein Werk

Der Schweizer Theatermacher Milo Rau will nicht weniger als mit Kunst die Welt verändern.

Der Gründer des International Institute of Political Murder (IIPM) und Intendant des NT Gent macht mit seinen dokumentarischen Theaterstücken, die gesellschaftspolitische Konflikte aufdecken, weltweit von sich reden.

Sie erinnern sich an seine Stücke "Die letzten Tage der Ceausescus", "Hate Radio", "Breiviks Erklärung" oder "Kongo Tribunal"? Sie gelten als die ambitioniertesten politischen Theaterprojekt, die je inszeniert wurden. Weitere einflussreiche Projekte sind "Five Easy Pieces", in dem Kinder die Verbrechen des Kindermörders Marc Dutroux nachspielen, oder "Die 120 Tage von Sodom", wo behinderte Hora-Schauspieler das Stück von Pasolini inszenieren. Aktuell wird das Stück "Orest in Mossul" weltweit aufgeführt; antiker griechischer Stoff transportiert in die vom Islamischen Staat okkupierte Stadt im Irak.

Unter Lebensgefahr und hochgradig gefährlich für seine Ensembles produziert Milo Rau Theater, das wieder junges Publikum in die Säle lockt, das so politisch ist wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

 

Eine Veranstaltung des Kaufleuten Kultur mit freundlicher Unterstützung der Zürcher Kantonalbank.

08.11.2020 | 20.00 Uhr

Milo Rau

Talk

Ort
Kaufleuten

Pelikanplatz

8001 Zürich

kaufleuten.ch/events/