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Das neue metamorphosen-Heft ist da: Nr 30 - Strafen

Das neue metamorphosen-Heft ist da: Nr 30 - Strafen

Diese Ausgabe der metamorphosen widmet sich den Strafen: den gesetzlich festgeschriebenen, den abgeschafften, den unausgesprochenen, den selbstgefälligen. Es geht um unser „eigenes, schuldhaftes, rechtswidriges, tatbestandmäßiges, vergangenes Handeln“. Es geht um Bestrafte, Bestrafende, strafende Texte, Texte über Strafen, Texte gegen das Strafen, Texte, die aus der Strafe hinaus geschrieben wurden und Texte, die überhaupt erst die Basis der Strafe bilden.

 

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Neuerscheinungen

Gibt es einen Leselebenstintensee? Kann man dort am Buchwelthimmel vielleicht sogar die Nasenspitze des Verfassers sehen, der vornübergebeugt am Schreibtisch sitzt und diese Geschichte gerade schreibt? Giwi Margwelaschwilis neuer Roman über das Leben der Buchweltpersonen.

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Welche Spirituose kurvte im Glas von Willy Brandt und was trug diese zur Entspannung zwischen Ost und West bei? Warum gefährdete ein katholischer Geheimbund die Brandy-Produktion? »Die Schule der Trunkenheit« folgt den verschlungenen Pfaden der Spirituosen unterhaltsam und lehrreich durch die Wirren der letzten Jahrhunderte.

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In einem Start-up-Büro verliert ein Werbetexter den Verstand. Unter der Stadt verstopfen Fettberge die Kanalisation, während sich in einer Sozialbausiedlung ein unerwünschter Mitbewohner in eine Kröte verwandelt. Die Geschichten in »Supermilch« erzählen von einer unruhigen, nervösen Zeit: von der Transformation der Arbeitswelt, von digitalem Alltag und der Zerstörung der Natur. Es ist bedrohlich, flimmernd und weird.

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Cordula Späth, eine Figur, die in Daths Romanen immer wieder auftaucht – ist nach einem Sturz aus dem Fenster, nun ja, irgendwie verschwunden. War es ein Unfall? Ist sie tot? Ihre Freund:innen können es nur schwer begreifen. Das Leben bleibt nicht stehen, ebenso wenig wie die sie umgebende Wirklichkeit … Dann überschlagen sich die Ereignisse …

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Humorvoll hinterfragt Krambergers Roman vermeintliche Widersprüche – körperliche und geistige Arbeit, archaisches Land und die moderne Urbanität, nachhaltige und herkömmliche Landwirtschaft – und erforscht kritisch und selbstironisch die Rollenbilder, die beide Lebenswelten prägen.

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Autor:innen haben meist Brotjobs, sprechen aber selten darüber. Selbst sie gehen oft davon aus, dass bei preisgekrönten Kolleg:innen das literarische Schaffen die tragende Einnahmequelle ist. Wie unter teils prekären Bedingungen Literatur geschrieben wird, wie sich die Arbeitssituation auf Autor:innen und ihre Werke auswirkt – davon erzählt dieses Buch.

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Das Kulturzentrum Conne Island in Leipzig existiert seit 30 Jahren. Dieses Buch stellt die Geschichte des linken Kulturzentrums aus biografischen Perspektiven dar. Es erzählt von den Anfangszeiten in den 90ern, von Nazis und Punkern in und nach der DDR oder davon, wie es sich als einzige Schwarze auf einem Hardcore-Konzert anfühlt...

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Wie geht es der Pflege, wie den Care-Berufen? Wie ging es den Menschen vor der Pandemie, wie währenddessen? Wie kamen sie in ihren Beruf? In Protokollen fängt Frédéric Valin die unterschiedlichen Lebensläufe, Motive und Erfahrungen jener Menschen ein, die sich kümmern: Altenpfleger*innen, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Hospizmitarbeiter*innen, Geflüchtetenhelfer*innen.

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Antisemitismus und jüdische Perspektiven stellen häufig eine Leerstelle in intersektionalen Debatten und Debatten über Intersektionalität dar. Das vorliegende Buch macht jüdische Positionen und Erfahrungen mit dem Konzept der Gojnormativität artikulier- und sichtbar und fordert ein anderes Sprechen über Antisemitismus ein.

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