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Das neue metamorphosen-Heft ist da: Nr 27: Gehen

 

Das neue metamorphosen-Heft ist da: Nr 27: Gehen.

Gehen, das heißt auch: flanieren, spazieren, sich treiben lassen, Umwege nehmen. Im Gehen zeigt sich die Kartographie unseres raumbezogenen Möglichkeitssinns. Als eine von den Umständen bedingte Praxis wird es im Gehen aber auch immer dort reizvoll, ja, gefährlich, wo den Gehenden Grenzen gesetzt werden: Wo Werbung, Straßenschilder, Mauern und Zäune unsere Gehgeschwindigkeiten bestimmen. Wo inmitten der Architektur unsere Emotionen geformt werden. Und wo zwischen den Rastern der Norm – von der Bordsteinkante bis zur Skyline – die Stadt aufscheint.

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Neuerscheinungen

Was hat der hinduistische Gott Shiva mit dem nationalsozialistischen Strafrecht zu tun? Was ein Bild von Giovanni Segantini mit den von den Nazis gerechtfertigten »Euthanasie«-Morden? Was verbindet Joseph Haydns Oratorium »Die Schöpfung« mit dem »totalen Krieg«? Eigentlich nichts! Und doch wurden Gottheit, Maler und Komponist von NS-Autoren vereinnahmt für ihr filmisches Musterbuch der bösen Möglichkeiten, aus dem mörderische Wirklichkeit wucherte...

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Zahlreiche Zeitdiagnosen kreisen um den Aufstieg autoritärer Parteien und Bewegungen. Knüpft man an die Erkenntnisse der Frankfurter Schule zum autoritären Charakter an, überrascht die Attraktivität der »falschen Propheten« keineswegs. In ihren Aufsätzen diskutieren die Autor*innen dieses Sammelbandes das Potenzial einer Theorie des Autoritarismus angesichts der gesellschaftlicher Bedingungen.

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Michael Wildenhains literarisches Schaffen umfasst Theatertexte, Gedichtbände, Kinder- und Jugendbücher, Kriminalliteratur bis hin zur Science Fiction. Den Schwerpunkt aber bilden die kritischen Gegenwartsromane. Wildenhains Romanfiguren sind oft durch Zerrissenheit gekennzeichnet: Sie agieren aus persönlichem Begehren und zugleich als Akteure innerhalb eines gesellschaftlichen Geschehens...

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Südafrikanische Juden und Jüdinnen stellten im Verhältnis zu ihrer Anzahl überproportional viele Gegner*innen der Apartheid. Hanno Plass untersucht das Phänomen der »überproportionalen« Beteiligung jüdischer Südafrikaner*innen hinsichtlich der Rolle, des Einflusses und der Motive der jüdischen Oppositionellen. Welche Erfahrungen haben sich in ihren Entscheidungen zum Widerstand niedergeschlagen?

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Dinge passieren. Menschen auch. So sagt es jedenfalls Esther Zinn. Dass das Eingeständnis ihrer Existenz, eines unehelichen Kindes, Probleme bereitet, erfährt auch ihr Sohn auf der Beerdigung des Vaters seiner Mutter. Alexandra Riedels Debütroman »Sonne, Mond, Zinn« widmet sich einem existentiellen Thema in einer poetischen wie klaren Sprache.

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Seit einigen Jahren gibt es in der Linken Debatten darum, was der richtige Weg sei: Die einen kämpfen für Minderheitenrechte und retten das Klima, die anderen kümmern sich um ökonomische Fragen. Und zwischen beiden Seiten vergrößert sich der Riss. In diesen Konflikt greift Jan Korte ein und fordert : Es muss wieder ein Gleichgewicht zwischen den kulturellen und sozial-ökonomischen Ansichten der Linken hergestellt werden.

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Ted Gaier schreibt als teilnehmender Beobachter über Proteste in Athen und Prag oder den Widerstand einer Hausbewohner:innenschaft gegen einen Großinvestor. Er berichtet von Rassismus im Theatebetrieb sowie Marketingmethoden im Musikbusiness. Er fragt nach Mustern linker Geschichtsschreibung und früheren Avantgarden. Sein solidarischer Blick auf die Welt, die Offenheit und Klarheit, die Ironie, aber auch die Selbstzweifel des Künstlers und Aktivisten machen diesen Band aus.

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Die deutschsprachige Literatur interessiert sich nicht für die Arbeitswelt. So heißt es jedenfalls vielfach in der Literaturwissenschaft und Literaturkritik, die regelmäßig die Abwesenheit von Arbeit in der deutschsprachigen Literatur beklagen. Auf die Frage, wie sie es mit ihrer und der Arbeit allgemein halten, haben Jörg Albrecht, Jonas Lüscher, Kathrin Passig und Rainer Komers in diesem Band umfassend geantwortet.

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Vier Männer gründen eine Band. Deshalb begeben sie sich aufs holsteinische Land. Sie wollen dort gemeinsam Musik erarbeiten. Es entstehen unvorhergesehene Songs, aber auch Spannungen im Bandgefüge. Um diese abzuleiten, schreibt jeder der vier während der Aufnahmen heimlich eine Art Tagebuch. Das Buch versammelt diese Aufzeichnungen nebst Illustrationen. Eine absurde Welt, beherrscht von größenwahnsinnigen wie liebevollen Figuren.

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