Verbrecher Verlag - gute Bücher

News

Esther Becker erhält den Förderpreis zum August Graf von Platen Literaturpreis

"Ein herausragender Beitrag zu den virulenten Geschlechts- und Genderdebatten." So sagt es die Jury des August Graf von Platen Literaturpreises der Stadt Ansbach und zeichnet Esther Becker mit dem Förderpreis für ihren Roman "Wie die Gorillas" aus (den Hauptpreis erhält Hanns Zischler)! Wir gratulieren!

 

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Neuerscheinungen

Lew und Swetlana haben ein Leben gelebt, das im Nachhinein unmöglich erscheint. Eine Revolution, zwei Terrorregime – danach eine lange, erfüllte Beziehung. Ein junger Historiker aus Deutschland, Alexander List, sucht den bereits betagten Lew Mischenko in Moskau auf. Er will ihn interviewen und mehr über Menschen erfahren, die den Gulag überlebt haben...

 

 

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Dieses Buch dokumentiert das Überschreiten der Zweifelsgrenze, es begibt sich in den Abgrund der Sprache.

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Volha Hapeyeva wird für den in diesem Band enthaltenen Essay mit dem WORTMELDUNGEN Literaturpreis 2022 ausgezeichnet. Hapeyeva setzt »despotischen Machtstrukturen ein poetisches, nomadisches Denken entgegen«, so die Jury. »Sie zeigt, dass Diktaturen Sprachpolitik für ihre Zwecke nutzen, dass sie ihre eigene Sprache etablieren, dass Worte töten können. Und dass Diktaturen Kunst und Poesie unterdrücken, weil sie Mittel des kritischen Denkens sind, die ihnen gefährlich werden können.«

 

 

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Die Deutschen und ihre Arbeit. Eine lange Geschichte eines überhöhenden Selbstbildes. »Arbeit, Dienst und Führung« rekonstruiert diese Geschichte und analysiert dieses Selbstbild. Und der Nationalsozialismus hat Formen von Menschenführung entwickelt, die in Managementkonzepten der deutschen Nachkriegsgeschichte fortlebten.

 

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Die einen fordern, dass Menschen zugunsten von Tieren sterben müssten. Die anderen bezeichnen Behinderte und Demente als "Nicht-Personen". Wie passen Linke mit Euthanasie, Antisemitismus und Antihumanismus zusammen? Bierl untersucht die darwinistische Linke, die kritisch-materialistische Positionen moralischen Erwägungen gegenüber vorzieht.

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Thomas Meinecke spricht anlässlich seiner »Ricarda Huch Poetikdozentur für Gender in der literarischen Welt« mit der Wissenschaftshistorikerin Bettina Wahrig, der Mediävistin Regina Toepfer sowie der Germanistin Carolin Bohn. Mit ihnen diskutiert er über Judith Butler, queere Vorstellungen religiöser Literatur und über das Ich, das »eine andere schreibt«.

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Der fränkische Anarcho-Syndikalist Fritz Oerter wurde für das Vertreten seiner Ansichten ins Gefängnis geworfen, wurde von Nationalsozialisten gefoltert und ist infolgedessen 1935 in Fürth gestorben. Trotz der vielen Widrigkeiten ordnet er in seinen hinterlassenen Lebenserinnerungen die verschiedenen Abschnitte seines Lebens ruhig aneinander und schreibt liebevoll über seine Freund:innen und Genoss:innen und über herrschaftslosen Sozialismus.

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Sascha Wiederhold (1904–1962) gehörte zum Kreis von Herwarth Walden und dessen Galerie Der Sturm in Berlin. Wiederholds Bildwelt besteht aus wild durcheinander wirbelnden Formen und Mustern sowie intensiven Farben. Im Nationalsozialismus brach Wiederhold sein Schaffen ab und wurde Buchhändler. Nur wenige seiner Bilder blieben erhalten. Erstmals sind alle überlieferten Werke dieses zu Unrecht in Vergessenheit geratenen Künstlers in diesem Katalog dokumentiert.

 

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Christa Wolf gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen Autorinnen nicht nur des 20. Jahrhunderts. Ihr Werk besitzt bis in die Gegenwart eine außerordentliche Strahlkraft. »Oppositionen im Dialog« zeigt über die Auseinandersetzung mit persönlichen Dokumenten und unbekannten Archivmaterialien wie sich Poetologie und Schreibprozess von Christa Wolf gestaltet haben, insbesondere in Hinblick auf gesellschaftliche Ausgrenzung und die Position von Frauen.

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