Verbrecher Verlag - gute Bücher

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Gunilla Palmstierna-Weiss ist tot

 

Mit großem Bedauern müssen wir mitteilen, dass die Bildhauerin, Keramikerin, Bühnenbildnerin und Autorin Gunilla Palmstierna-Weiss am 20.11.2022 im Alter von 94 Jahren in Stockholm gestorben ist. Noch vor wenigen Wochen hatte sie ihre Memoiren „Eine europäische Frau“ auf dem internationalen literaturfestival berlin und im Literaturhaus Leipzig vorgestellt.

Gunilla Palmstierna-Weiss war ein ebenso entschlossener wie liebenswürdiger Mensch, wir vermissen sie sehr.

Unser Mitgefühl gilt ihren Kindern, der Schauspielerin und Regisseurin Nadja Weiss und dem Regisseur und Gestalter Mikael Sylwan sowie ihren Enkelinnen und Enkeln und deren Kindern.

 

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Neuerscheinungen

Wie prägt das Pflegen einen Menschen, wie prägen ihn die Gepflegten? »Ein Haus voller Wände« ist mehr als ein Bericht, es umkreist die verschiedenen Aspekte, die sich in einer kleinen Wohngruppe zeigen. Ein bewegender Roman zu einem der drängendsten Probleme unserer Zeit.

 

 

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Antisemitismus und Rassismus sind beides menschenfeindliche Einstellungen, die von allen bekämpft werden müssen; die Kritik dieser Ideologien müsste deshalb stets zusammen geleistet werden. In der Praxis kommt es jedoch immer wieder zu Unvereinbarkeiten, handfesten Auseinandersetzungen und Grabenkämpfen, mit wechselseitigen Ausschlüssen, Relativierungen, Beschuldigungen und einem Klima des Argwohns ...

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Wie haben sich Gedenk- und Erinnerungstafeln im Lauf der Zeit verändert? Welche Entwicklungen und Herausforderungen könnte die Zukunft bringen? Stefanie Endlich erzählt anschaulich die Entstehungsgeschichten dieser Tafeln im Berliner Stadtraum und fragt nach den politischen und gesellschaftlichen Hintergründen.

 

 

 

 

 

 

 

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Um 1900 ziehen von überallher junge Frauen nach München und wagen ein freies Leben als Künstlerinnen oder Schriftstellerinnen, etwa Franziska zu Reventlow, Margarete Beutler und Emmy Hennings. Sie fordern öffentliche Aufmerksamkeit ein und prägen die Subkultur der Boheme zwischen München, Berlin und Zürich. Das Buch bringt  Erzählungen, Gedichte, Essays und Briefe dieser Frauen sowie neue Texte von Volha Hapeyeva, Florian Kreier, Mira Mann, Jovana Reisinger und Bettina Wilpert.

 

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Georg Stefan Trollers Werk, Geschichten wie Filme, zeigt sich als eine wachsende Bestandsaufnahme von Gegenwart und Gegenwärtigkeiten, als ein erzählerischer Faden. Beobachten, wahrnehmen, aufzeichnen. Hier werden erstmals ungedruckte Texte - Geschichten und Gedichte - aus den Jahren 1945-1950 veröffentlicht - die bereits den Schriftsteller Troller präsentieren.

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Die Historikerin Anita Leocádia Prestes schildert, wie ihre Mutter, die weltberühmte Kommunistin Olga Benario Prestes, unter widrigsten Umständen in der Haft in Nazideutschland für ihre Ideale kämpfte - und die Freiheit ihrer Tochter.

 

 

 

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Dieses Buch dokumentiert das Überschreiten der Zweifelsgrenze, es begibt sich in den Abgrund der Sprache.

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Gunilla Palmstierna-Weiss konnte im Zweiten Weltkrieg mit dem letzten Zug aus Nazideutschland nach Holland fliehen, nach dem Studium in Amsterdam und Paris kommt sie zurück nach Schweden und erlebt die Boheme in Stockholm. Sie lernt Peter Weiss kennen, mit dem sie eine Arbeitsgemeinschaft bildet. Zunächst Keramikerin, entschließt sie sich Theaterausstatterin zu werden und arbeitet mit Ingmar Bergman oder Peter Brook zusammen. Eine aufregende Autobiographie!

 

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Erinnerungen an die letzten Jahre der DDR, Begegnungen mit Rotarmisten und das Aufwachsen zwischen Neonazis nach 1990 mischen sich mit Besuchen brandenburgischer Flüchtlingsprojekte der Gegenwart und Reisebildern aus ehemaligen Sowjetrepubliken. Ein kasachischer IT-Spezialist schwärmt vom Pionierlager am Scharmützelsee. Russische Zuhälter in Transnistrien zeigen stolz ihre falschherum tätowierten Hakenkreuze.

 

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